Schlemmen wie Gott in Belgien

Und: warum man Brüssel kennen sollte

Pralinen, Pommes Frites, aber auch Soldaten. Brüssel ist derzeit eine Stadt mit zwei Gesichtern.

 

Ich war dort und kann euch sagen, dass die Schönheit der Stadt die Ereignisse der vergangenen Zeit überstrahlt. Und dafür gibt es 3 Gründe!

 

1. Die beeindruckende Architektur

Brüssel, Grande-Place / Grote Markt
Grande-Place / Grote Markt
Brüssel, Grand-Place / Grote Markt
Grande-Place / Grote Markt

Eine Häuserreihe irgendwo in Brüssel und das Atomium

2. Weil man so himmlisch gut essen kann

Im Restaurant 'Fin de Siècle' ( = 'Ende des 19. Jahrhunderts') kann man traditionelle belgische Küche genießen.  

Die Speisekarte hängt hier an der Wand. Man kann sich aber auch gerne beraten lassen oder sich in ein unbekanntes, kulinarisches Abenteuer stürzen. Ich bin sicher, es schmeckt euch.

Das 'Fin de Siècle' befindet sich in der Rue des Chartreux 9 und ist ganz sicher ein Abendessen wert. Geöffnet hat es nämlich meist erst ab 16:30 Uhr. (Stand 2016)


Für Zwischendurch und Unterwegs gibt es zum Glück die leckersten Pommes Frites überhaupt. In Belgien wurden sie erfunden. Und deshalb sind sie wahrscheinlich auch so außergewöhnlich gut! 

In unserem Nachbarland sind Pommes Frites nicht einfach nur Fast Food. Hier sind sie neben Pralinen, Waffeln und Bier das kulinarische Wahrzeichen des Landes. Man muss sie also einmal gegessen haben, wenn man sich auf belgischem Boden befindet.


Pralinen, Pralinen, Pralinen. Wenn ich ihn Brüssel leben würde, wäre ich wahrscheinlich kugelrund.

Der Chocolatier Jean Neuhaus schuf vor über 100 Jahren ein Pralinen- und Schokoladenimperium. In den vielen Ladengeschäften gibt es heute alles, was ein Naschkatzen-Herz höher schlagen lässt. Übrigens beliefert die Neuhaus-Manufaktur das belgische Königshaus.


Ein kunterbunter Süßigkeiten-Traum.

'La Cure Gourmande' ist nostalgisch, bunt und erinnert an einen Tante-Emma-Laden und an einen Jahrmarkt gleichermaßen. Hier gibt es Schokolade, Pralinen, Bonbons und Kekse. Und das in wunderschönen Boxen.

3. Weil die Menschen fröhlich und freundlich sind und Brüssel in ein großes STraßenfest verwandeln

Brüssel, Straßenzeile

Brüssel ist eine Stadt, die viele von uns mit Terroranschlägen und Gefahr verbinden - verständlicherweise. Und ja, in Brüssel sind die Ereignisse der vergangenen Zeit sicht- und spürbar. (Es gibt Soldaten, die menschenreiche Plätze bewachen.) Und ja, es gibt Orte, wie den Bahnhof, die ich nur ungern aufsuchen möchte.

 

Aber Brüssel ist viel mehr eine Stadt, in der man die Lebensfreude der Menschen spürt. Und Brüssel ist eine Stadt, die nicht im Schatten des Terrors verschwinden darf...

Als Resümee: Mein Reisetipp für Belgien

Besucht Brüssel für ein oder zwei Nächte und fahrt dann weiter nach Brügge. (Brüssel und Brügge liegen eine Autostunde von einander entfernt).

Um es kulinarisch auszudrücken: Brüssel ist die mehr als gaumenkitzelnde Vorspeise und Brügge das wunderbare Hauptgericht des belgischen Städte-Menüs.

(Hier noch ein Link zu meinem Beitrag über Brügge.)

Gut zu wissen:

In Brügge sprechen die Einheimischen Flämisch, in Brüssel Französisch. Wer also ein Kind hat (so wie ich), das Französisch in der Schule lernt, kann es in Brüssel prima üben lassen :-).

Alles Liebe,

 

Christine


Fotos und Text: Christine Lang


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